Farfalle mit Hirschragout *Werbung*

Endlich mal wieder Pasta, oder 😉 ? Heute mal die kleinen Schmetterlinge, die auf den Namen Farfalle hören, diesmal sind sie aber nicht der einzige Star. Ein weiterer Star ist das Hirschfleisch vom Wilden Heinrich. Den Wilden Heinrich haben wir auf dem Event von Spice Bar kennengelernt, über das wir hier geschrieben haben. Es handelt sich um eine Manufaktur für gesunden Genuss. Damit ist gemeint, das Produkte vertrieben werden, die frei von Konservierungsstoffen sind, aus der Region sind und eine hohe Qualität haben. Wir finden es richtig geil, dass immer mehr Händler auf die Idee kommen, Fleisch aus Deutschland zu verkaufen.

Es gibt so eine gute Qualität in Deutschland, aber die meisten wollen lieber ihr Fleisch aus Argentinien. Das hat nicht mal eine gute Marmorierung und die Meisten würden immer wieder zu deutschem Fleisch greifen, wenn sie ein mal Gutes essen würden. Wie kommt man darauf, dass Fleisch, das um die halbe Welt geflogen ist, besser schmeckt als das, was direkt um die „Ecke“ aufwächst? Natürlich gibt es da Ausnahmen, Wagyu z.B hat seinen Preis nicht von ungefähr, aber einfach mal öfter Ausschau nach deutschem Fleisch zu halten, tut keinem weh ;).

Wisst ihr, was das besondere an diesem Essen ist? Eigentlich sind wir so gar keine Fans von Hirschfleisch. Wir haben 2-3 mal probiert, fanden es aber immer irgendwie mehlig und nicht gerade lecker. Dieses Mal war es aber ganz anders. Wir haben das Fleisch geschmort und es war ganz und gar nicht mehlig, sondern hat super geschmeckt. Genau aus diesem Grund probieren wir Lebensmittel immer wieder aufs Neue. Der Geschmack verändert sich nämlich und oft hat man vorher einfach eine nicht so gute Qualität probiert. Zumindest war es bei uns so und jetzt sind wir froh, dass der Wilde Heinrich uns dabei geholfen hat, Hirsch zu mögen. Es war übrigens Dammhirsch und von dem die Keule. Wir sind froh, dass wir es noch einmal probiert haben. Hirsch wird es jetzt doch ab und zu bei uns geben.

Das braucht ihr für die Farfalle mit geschmortem Hirsch:

  • 300g Mehl
  • 3 Eier
  • 300 Hirsch (Wir hatten Keule)
  • etwas Kürbis
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 Möhre
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Wacholderbeeren
  • etwas Sternanis
  • 200ml Rotwein
  • 200ml Rinderfond

So bereitet ihr die Farfalle mit geschmortem Hirsch zu:

  1. Schneidet das Hirschfleisch in gleichgroße Stücke und bratet es bei hoher Hitze im Topf an. Am Besten nach und nach, da das Fleisch so gleichmäßiger angebraten wird. Gebt ihr nämlich zu viel Fleisch in den Topf, reduziert ihr die Hitze und das Felsich wird eher gekocht.
  2. Nehmt das Fleisch aus dem Topf, bratet die Zwiebeln, den Kürbis und den Knoblauch an und löscht alles mit Rotwein ab. Lasst ihn auf 20% einkochen und gebt das Fleisch wieder hinzu. Gebt das Lorbeerblatt, die Wacholderbeeren und den Rinderfond hinzu. Stellt die Platte auf etwas runter und lasst das Fleisch etwa 3 Stunden leicht köcheln.
  3. Mischt das Mehl mit den Eiern, bis ihr einen recht festen aber nicht zu trockenen Teig habt. Deckt ihn gut ab oder wickelt ihn in Frischhaltefolie um ihn dann 20 Minuten gehen zu lassen.
  4. Anschließend den Teig vierteln und bis zur vorletzten Stufe durch die Nudelmaschine rollen. Mit einem Teigrad oder einem Pizzaroller zu Vierecken von etwa 4 cm Kantenlänge schneiden. Diese mit Daumen und Zeigefinger in der Mitte zu Farfalle zusammendrücken.
  5. Kürbis kleinschneiden und 5 Minuten mit in den Topf geben. Das Ragout vom Herd nehmen, wenn man es mit der Gabel zertrennen kann und der Kürbis weich ist. Soße noch kurz abschmecken und Nudeln in Salzwasser für etwa 1-2 Minuten kochen. Anschließend eine Pfanne erwärmen und die Nudeln mit dem geschmortem Hirsch in der Pfanne schwenken.

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2 Comments on "Farfalle mit Hirschragout *Werbung*"

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Yvonne
Guest

Hmmm. Das sieht wirklich köstlich aus!
Wir essen zwar zuhause auch nicht viel Wild, aber bei meinen Eltern kommt es öfter mal als Sonntagsbraten auf dem Tisch.
So ab und zu mag ich’s also auch mal ganz gerne 🙂
Viele Grüße, Yvonne

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