Garnelen mit Curry-Aioli

Nicht schon wieder Fisch

Oh doch, mir ist nämlich vorgestern aufgefallen, dass ich noch nie Garnelen zubereitet habe und das musste schleunigst nachgeholt werden. Das größte Problem an der Sache ist, dass ich schon öfter bei einem Mexikaner bei uns um die Ecke war, der wirklich super leckere Garnelen macht und ich leider sein Rezept nicht habe. Einfach so rausrücken wird er es wohl auch nicht und einen Überfall/Erpressung wäre mir dann doch zu heikel. Ich habe also mal alles genommen, was mir so in den Sinn kam, um einen vernünftigen Sud hinzubekommen und habe einfach losgelegt.

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Das schöne an dem Essen ist, dass man nach dem Kochen die Pfanne einfach in die Mitte vom Tisch stellen kann und sich jeder mit den Händen selbst bedienen kann. ‚Back to the roots‘ quasi. Ich liebe es und mache es viel zu selten. Das Wichtigste war mir aber, dass ich einen richtig schönen Sud habe und nicht nur „nackige Garnelen“ mit ein wenig Würze drumherum. In den Sud kann man das Brot oder die Garnelen eintauchen und hat, wenn man genug gemacht hat, am nächsten Tag nochwas über, um einen Fond anzusetzen.

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Das braucht ihr für die Garnelen aus der Pfanne:

  • 800g Garnelen
  • 300ml Weißwein
  • 300ml Fischfond
  • 5 Cocktailtomaten ( Oder 1 El Tomatenmark)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zwiebel
  • kleines Stück Ingwer
  • Chili nach Geschmack
  • 1 Zitrone
  • Salz/Pfeffer
  • Petersilie

Zutaten Curry-Aioli :

  • 2 Eigelb
  • Öl (Sonnenblumen oder Raps)
  • 1 TL Senf
  • 1 Schuss Essig
  • 1 Spritzer Zitrone
  • Salz
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Curry

Wie ihr die Curry Garnelen zubereitet:

Garnelen

  1. Ihr beginnt damit, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Ingwer und Chili klein zuschneiden. Anschließend werft ihr alles zusammen bei mittlerer Hitze in die Pfanne und schwitz es an.
  2. Nach ein paar Minuten löscht ihr das ganze mit der Hälfte des Weißweins ab und lasst diesen in der Pfanne, bei etwas höherer Hitze, bis auf die Hälfte einkochen. Sobald das passiert ist, schüttet ihr den Rest vom Weißwein in die Pfanne und lasst es erneut auf die Hälfte einkochen um dann das gleiche mit dem Fischfond zu machen. Erst die erste Hälfte rein, dann einkochen lassen und den Rest dazu.
  3. Diese intensive Brühe kann man jetzt noch mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken und etwas von der Petersilie hinzugeben.
  4. Als Letztes müsst ihr nur noch die Garnelen samt Schale aber ohne Darm in die Brühe werfen und sie dort etwa 5 Minuten bei schwacher Hitze garen lassen.

Curry-Aioli

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  1. Die Eier trennen und die Eigelb am besten in ein hohes Gefäß geben (Messbecher).
  2. Nun tröpfchenweise ÖL in das Gefäß geben und dieses unter ständigem Rühren, am besten mit dem Handmixer, mit dem Eigelb vermischen. Nachdem eine gewisse Bindung zu erkennen ist, das Eigelb also fester geworden und eine gewisse Konsistenz vorhanden ist, könnt ihr das Öl in einem leichten Strahl hineingeben und die ganze Zeit weiter mixen. Dies macht ihr so lange, bis die Maße eine schöne Mayonnaisen-artige Konsistenz hat.
  3. Jetzt gebt ihr einen TL Senf, etwas Zitrone, 1 Zehe Knoblauch, Salz, Pfeffer, ein klein wenig Essig und 1Tl Curry hinzu und mixt die Masse nochmal mit etwas Öl auf.

Ich würde das Aioli ein paar Stunden vor dem Essen machen, da es dann schön durchziehen kann.

Die Schalen nach dem Essen am besten nicht wegwerfen. Ich habe diese mit in die restliche Brühe gegeben, etwas Weißwein hinzugegeben und einen Teil vom restlichen Fischfond hinzugegeben und alles wieder einkochen lassen. Den Vorgang habe ich noch 2 mal wiederholt und habe danach alles durch ein Sieb und ein Tuch passiert und habe nun einen wirklich super intensiven Fond den man super einwecken oder einfrieren kann.

Guten Hunger,

Lars

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