Gemüsecurry aka Seelenfutter par excellence

Indisch Indisch Indisch und besonders indisches Gemüsecurry

In letzter Zeit habe ich das indische Essen für mich entdeckt. Wir veranstalten 1x wöchentlich einen Brettspiele-Abend und es hat sich eingebürgert, dass wir dort Essen bestellen und nicht selber kochen. Ein paar Mal habe ich mir nun indisch bestellt und war jedes mal begeistert. Diese Gewürzmischungen sind einfach der Hammer, genauso wie der Koriander und die Schärfe, die man mit dem Joghurt wieder löschen kann. Ich habe vorher tatsächlich noch nie beim Inder bestellt und auch noch nie beim Inder gegessen, da die indischen Restaurants hier auch nicht grade präsent sind. Ich freue mich schon darauf, mehr indisch zu kochen und so eine ganz neue Küche zu entdecken.

Heute fange ich mal mit einem typischen Gemüsecurry an, welches wirklich die perfekte Resteverwertung sein kann, wenn man Gemüse über hat. Außerdem wärmt es durch die Hitze und die reingegebene Schärfe, was wirklich wunderbar ist bei den Temperaturen um die 0 Grad, die momentan herrschen. Ich gebe in dem Rezept natürlich ein paar Gemüsesorten vor, aber ihr könnt eigentlich jedes Gemüse reingeben, das ihr zu Hause habt. Das einzige, was ihr beachten müsst, ist, dass ihr die Gemüsesorten der Kochzeit entsprechend reingebt. Ihr gebt also als Erstes das in den Topf, was am meisten Zeit benötigt, um gar zu werden. Alles also wirklich ganz einfach und super lecker.

Was ihr für ein Gemüsecurry braucht:

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Wie ihr ein Gemüsecurry zubereitet:

  1. Ihr schneidet als erstes Ingwer, Chili, Knoblauch und die Zwiebel in feine Würfel. Anschließend ab in die Pfanne/Topf (Je nachdem wie groß eure Pfanne ist) damit, um alles langsam anzuschwitzen.
  2. Während die Pfanne macht was sie machen soll, schneidet ihr die Süßkartoffel in grobe Würfel und die Möhre in kleine Scheiben. Jetzt gebt ihr erst die Süßkartoffel hinzu und kippt etwa 200 ml Wasser hinzu, um die Kartoffeln etwas zu kochen. Wenn die Kartoffeln noch etwas zu bissfest sind, gebt ihr die Möhren hinzu und noch einen Schluck Wasser.
  3. Während die Möhren und die Kartoffeln kochen, schneidet ihr das restliche Gemüse und gebt es mit in die Pfanne. Jetzt gebt ihr eine gute Portion Curry hinzu und schwenkt alles einmal gut durch. Wieder etwa 200ml Wasser oder Gemüsefond hinzu und etwa eine halbe Dose Kokosmilch. Das lasst ihr nun etwa 5 Minuten simmern, so dass die Flüssigkeit andicken kann.
  4. Je nach Geschmack könnt ihr jetzt noch Curry, Kokosmilch oder Chili hinzugeben. Zum Schluß noch schnell etwas gehackten Koriander hineingeben und fertig 🙂

Ein richtiges Seelenfutter wie ich finde, ich hoffe es schmeckt euch so gut wie mir,

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Ps: Wenn ihr ein passendes Brot dazu machen wollt, mischt ihr einfach 200g Mehl mit 2 EL Joghurt und etwas Salz. Nun gebt ihr so lange Wasser hinzu, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig nun für eine halbe Stunde an einen warmen Ort stellen. Anschließend ausrollen und in der Pfanne von beiden Seiten mit etwas Öl braten. Natürlich könnt ihr das Brot auch füllen 🙂 Eurer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Ich habe diesmal Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch verwendet. Sehr lecker 🙂

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2 Comments on "Gemüsecurry aka Seelenfutter par excellence"

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Julia
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Indisch ist so lecker! <3 Ich mag indisches Essen auch super gerne. #nomnomnom

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