Guglhupf

Mit Pudding gefüllter Guglhupf

Mit Pudding gefüllter Guglhupf? Ja aber na klar 🙂

Klassischen Guglhupf hatten wir ja schon in der Baileys-Variante. Deswegen musste jetzt ein etwas ausgefallenerer her. Wir haben uns also so unsere Gedanken gemacht und haben den Entschluss gefasst, den Kuchen zu füllen.Guglhupf

Versuch Nummer eins sah folgendermaßen aus: Erst Teig in die Form, dann Pudding, dann Teig, dann Pudding und dann Teig. Spoileralarm: Lief nicht so gut, der obere Teil von Kugle war irgendwie ganz Pudding und die zweite Schicht hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst. War trotzdem lecker, aber nicht so das, was wir uns vorgestellt hatten. Also kam Versuch Nummer 2. Erstmal den Gugl ganz backen, Deckel abschneiden, etwas von dem leckeren Inneren entfernen und darein dann Himbeeren (die hatten wir zu allem Überfluss bei Variante 1 auch noch vergessen 😀 ) und den Pudding drauf. Deckel on top und so kann er dann serviert werden.Guglhupf

Wir haben diesen auch mit Nüssen gemacht, die Kombination finden wir einfach super lecker und das Mehl wird etwas reduziert. Da achten wir jetzt am Wochenende und speziell bei Kuchen eigentlich nicht absichtlich drauf (das kann man auch an der Zutatenliste sehen), es kann ja aber nicht schaden. Wir dachten, nach den ganzen gesunden Rezepten gibt es jetzt mal wieder ein nicht ganz so sehr Gesundes von uns. Einen Monat ohne Süßkram, das ist ja wie eine verkehrte Welt. Unser Schweigen bezüglich Süßspeisen ist somit gebrochen und wir werden euch diesen Monat noch die ein oder andere süße Köstlichkeit präsentieren.Guglhupf

Was ihr für den mit Pudding gefüllten Guglhupf braucht:

Guglhupf

  • 200g Mehl
  • 150g gemahlene Nüsse oder Mandeln
  • 250g Zucker
  • 225g flüssige Butter
  • 150ml Sahne
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 TL Backpulver

Pudding

  • 240ml Milch
  • 1/2 Vanilleschote
  • 30g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 EL Stärke
  • Himbeeren

Wie ihr den mit Pudding gefüllten Guglhupf zubereitet:

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 170°C vorheizen. In einer Schüssel erst alle trockenen Zutaten (Mehl, Nüsse, Zucker, Salz, Vanillezucker und Backpulver) mischen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben (Butter, Sahne, Eier). Die Butter lässt sich einfach geschmolzen viel besser verteilen.
  2. Alles vermengen, die Gugl-Form fetten und den Teig in die Form geben und für ungefähr 45 Minuten ab in den Backofen. (Stäbchentest empfohlen)
  3. Pudding: Zunächst die Milch mit dem Mark der Vanilleschote und dem Zucker in einem Topf erhitzen, in der Zwischenzeit das Ei mit Mehl und Stärke mischen und sobald sich der Zucker aufgelöst hat, kann man etwa 2-3 EL Milch zu dem Ei geben und das gut vermengen, damit die Temperatur erhöht wird und die restlichen Klümpchen vom Mehl verschwinden. Dann die Ei-Mischung langsam in die Milch geben und gut rühren, sonst gibts Rührei :D. Rührt bis der Pudding richtig andickt und Puddingkonsistenz hat. Wenn ihr nur den Kuchen damit füllen wollt, ist es etwas viel Pudding, den kann man ja aber wunderbar einfach so essen. Ein halbes Ei ist immer nur irgendwie doof zu verarbeiten und so ein bisschen extra-Pudding schadet nicht, oder? Himbeeren dazu und auskühlen lassen.
  4. Wenn der Kuchen fertig ist, holt ihn raus, lasst ihn abkühlen (so wie den Pudding auch, abgedeckt mit Frischhaltefolie bildet sich keine ekelige Haut)
  5. Wenn er komplett kalt ist, schneidet ihr einen „Deckel“ ab, legt ihn zur Seite und höhlt den Kuchen vorsichtig von innen aus.  Dazu muss er 100% kalt sein, sonst geht es in die Hose 😀 Es sollte auch nicht zu viel sein, der Kuchen braucht ja noch Stabilität. Darein kommt dann der Himbeerpudding, Deckel drauf und voilà.

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