Ochsenbäckchen (Anzeige)

Ochsenbäckchen? Ist das ihr Ernst? Ja, ist es. Zugegeben, es klingt im ersten Moment vielleicht nicht so lecker, wie es letztendlich ist, aber wir sind der Meinung, dass diesem leckeren Stück Fleisch doch ruhig etwas mehr Liebe entgegen gebracht werden darf.

Einige von euch werden Ochsenbäckchen sicher noch nie probiert haben, was durchaus auch am Namen liegt. Ich (Jana) bin selber manchmal abgeschreckt von Zutaten, die ich nicht kenne, Innereien oder Ähnlichem. Und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht ganz alleine bin. Aber besonders Bäckchen sind so lecker und zart, dass man wirklich was verpasst, wenn man sie nicht wenigstens einmal probiert. Natürlich muss die Qualität und Zubereitung stimmen. Mischt man Erdbeeren mit Knoblauch sind auch die nicht mehr wirklich lecker.

Ok, Bäckchen bekommt man nicht in jedem Supermarkt um die Ecke. Wir haben das Fleisch von R&S bekommen. Unter der Marke Scotland Hills vertreibt der Essener Feinkostexperte schottisches Premium-Weideochsen und -Lammfleisch in Deutschland. Die Produkte stammen vom europäischen Qualitätsfleischprogramm Scotch Beef und Scotch Lamb.

FUNFACT: Wusstet ihr, dass 83% der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Schottland Gras-und Weideland ist?  Das ist natürlich hervorragend für die Haltung von Schafen und Rindern/Ochsen geeignet ist. Scotch Beef und Scotch Lamb haben beide den Status der „geschützten geografischen Angabe“. Da kann man sich also sicher sein, woher es kommt. Wir haben sie auf einer Hausmesse von Rauch kennengelernt und uns schon darauf gefreut, sie zuzubereiten 🙂 An sich mögen wir beide auch sehr gerne deutsches Fleisch, es muss nicht immer amerikanisches Steak sein oder weiß der Geier, aber manchmal ist es auch ganz schön, etwas außergewöhnlicheres zu essen, vor allem, wenn es so lecker ist, wie die Ochsenbäckchen.

Wir haben ein Rezept für euch, dass zwar Zeitaufwändig ist, sich aber eigentlich ganz von alleine kocht und somit wiederum keinen Stress verursacht. Als Beilage gibt es bei uns Kartoffel-Käse Püree (und das reicht auch, denn das macht schon ganz schön voll). Diese Idee vom Lars war wirklich der Knaller, wir waren kurz vorher in Holland unterwegs und haben dort super leckeren Käse aus Schafsmilch geholt, der von der Konsistenz ähnlich wie Parmesan ist und auch einen kräftigen Geschmack hat. Das passte super, weil so das Püree nicht untergegangen ist.

Was ihr für Ochsenbäckchen mit Kartoffel-Käse Püree für ca 10 Personen benötigt:

Ingredients

  • ca 2-2,5 Kg Ochsenbäckchen
  • 2 El Tomatenmark
  • 2 Gläser Kalbsfond
  • 1 Flasche Rotwein
  • 30g Italienische Kräuter (2 Packungen)
  • 100ml Portwein oder Sherry
  • 1 Paket Suppengemüse
  • 2kg Kartoffeln
  • ca. 150g Käse (Parmesan oder Ähnliches)
  • Milch
  • Butter
  • Mehl
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer

Wie ihr Ochsenbäckchen mit Kartoffel-Käse Püree zubereitet:

Directions

  1. Das Suppengemüse kleinschneiden und beiseite stellen. Dann die Ochsenbäckchen in einer Pfanne (oder einem Bräter) mit etwas Öl von beiden Seiten kross anbraten. Am besten nicht alle auf einmal, sonst läuft zu viel Wasser aus und sie werden eher gekocht. Wenn alle angebraten sind, könnt ihr die erstmal zur Seite stellen. Gleichzeitig könnt ihr den Backofen auf 140°C vorheizen.
  2. In der gleichen Pfanne (Bräter) dann das Gemüse anbraten, Tomatenmark dazugeben und verrühren, mit Portwein ablöschen, diesen einreduzieren lassen und mit Wein sowie Brühe aufkippen. Anschließend die Kräuter und die Ochsenbäckchen dazugeben.
  3. Deckel drauf und für 3 Stunden bei 140°C in den Ofen 🙂 Danach sind die Bäckchen wirklich butterzart. Wenn sie fertig sind zur Seite legen, die Soße sieben und in einen Topf geben zum einkochen. Kartoffeln schälen, kleinschneiden und auch kochen.
  4. Sollte die Soße noch nicht dick genug sein, etwas Mehl mit Wasser mischen und unterrühren, aufkochen lassen und so oder so abschmecken. Kartoffeln pressen oder  mit Salz, Milch, geriebenem Käse und Butter stampfen bzw. verrühren. Währenddessen könnt ihr die Bäckchen auf einem Teller mit Alufolie bedeckt im Backofen lassen, damit sie nicht zu sehr auskühlen. 100°C reichen dann aber locker.

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