Rose-Tarte

Yay, endlich mal wieder Kuchen <3 Mit dem Abnehmen und dem Kuchen ist es ja immer so eine Sache aber zum Verschenken geht es echt gut. Eine meiner Arbeitskolleginnen hatte Geburtstag und das war ein super Anlass, um mal wieder zu backen. Lars hatte die wunderbare Idee, mal eine Rose-Tarte zu machen und da wir eh Äpfel en masse von meiner Tante hier hatten, haben wir noch schnell ein Apfelmus gezaubert und das mit verbacken 🙂

Mürbeteig war lange Zeit so eine Sache für uns, als wir dieses Jahr auf der Eat’n’Style in Düsseldorf waren, haben wir bei einem Backkurs mit Andrea Schirmaier-Huber einen super Trick gelernt, nämlich einfach Puderzucker zu nehmen. Und zu warm darf der Teig auch nicht sein, das wars dann auch schon. Also eigentlich ist es nicht so schwer, hat aber bisher nie so wirklich klappen wollen, mit den Tricks ging es aber erstaunlich gut.

Der Kuchen sieht super aufwendig aus, ist es aber nicht wirklich, dafür dank Pudding und Apfelmus super lecker. Wir haben uns letztens eine super Tarte-Form geholt, was das Rausholen des Kuchens echt erleichtert. Man kann den Rand einfach nach unten hin abnehmen und das ist wirklich praktisch.

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Was ihr für eine Rose-Tarte braucht:

Zutaten Teig

  • 250g Mehl
  • 125g Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 Ei
  • 75g Puderzucker (gesiebt)

Zutaten Füllung

  • 1/2 Vanilleschote
  • 240 ml Milch
  • 25 g Zucker
  • 1 Ei
  • je 1/2 EL Mehl und Stärke
  • ca 6 Äpfel nach Geschmack, rote machen sich gut 😉
  • etwas Zucker
  • ein wenig Zitronensaft
  • etwas Apfelmus oder 2-3 Äpfel und ca 70-100g Zucker
  • nach Belieben Granatapfelkerne

Wie ihr die Rose-Tarte zubereitet:

Vorbereiten

  1. Zuerst solltet ihr den Teig vorbereiten, denn der sollte im besten Falle 30 Minuten gekühlt werden, bevor ihr ihn verarbeitet. Mehl, Butter, Puderzucker und das Ei zusammenrühren und am besten mit den Händen kneten, bis ihr einen gleichmäßigen Teig bekommt. Formt einen Ball und wickelt ihn in Frischhaltefolie ein und ab in den Kühlschrank.
  2. In der Zwischenzeit könnt ihr super den Ofen auf 175°C vorheizen und das Apfelmus vorbereiten, also schälen, kleinschneiden und ab in den Topf mit dem Zucker un einem bisschen Wasser einkochen. Dann pürieren und gut is. Auch den Pudding könnt ihr super jetzt machen, denn der muss auch ein kleines bisschen abkühlen. Die ausgekratzte halbe Vanilleschote mit Zucker und Milch langsam aufwärmen, nicht kochen lassen. In einer Schüssel Mehl, Stärke und das Ei vermischen. Dann ein wenig der Milchmischung zum Ei geben und verrühren. Die Ei-Mischung dann langsam unter ständigem Rühren zu der Milch geben und warten, bis es andickt, dann etwas abkühlen lassen. Dazu am besten Frischhaltefolie ganz eng auf den Pudding legen, dann bildet sich die ekelige Haut nicht 😛

Backen

  1. Jetzt den Boden ausrollen und in eine Tarte-Form füllen. Wenn ihr den Rand nicht einfettet, kann der Teig auch daran bleiben und rutscht nicht runter. Etwas Backpapier drauflegen und Erbsen oder Linsen oder was man so da hat und backen, bis der Rand leicht braun wird, dann noch einmal ein paar Minuten ohne das Backpapier und die Erbsen in den Ofen geben 🙂 Das muss auch auskühlen, bevor ihr das Apfelmus darauf verteilt und darauf den Pudding.
  2. Viertelt jetzt die Äpfel und entkernt sie. Nicht zu viel abschneiden, sonst werden die Rosen zu klein. Dann schneidet einfach nicht zu dünne Scheiben ab. Die müssen dann ein paar Minuten in siedendes Wasser mit etwas Zitrone und Zucker. Wenn sie ein bisschen weich geworden sind, könnt ihr sie rausnehmen und etwas abkühlen lassen, sonst ist es schwer, sie anzufassen und zu rollen. Legt jetzt Scheibe für Scheibe mit etwas Abstand aufeinander und rollt diese dann auf und legt sie auf den Kuchen. Man kann sie super ein bisschen in die Füllung drücken, dann gehen sie nicht auseinander. Wenn ihr findet, ihr habt genug, dann ist das wunderbar. Manche mögen es sehr voll, wir fanden es mit etwas Platz dazwischen schöner, aber das ist ja Ansichtssache. Dann mit Granatapfelkernen garnieren und verschenken 😉

apfel rose tarte

Das sieht doch echt schön aus und ist gar nicht so viel Arbeit, wie man anfangs denken würde 😉

Guten Hunger, eure Jana 🙂

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