Ruhrpottfoodie-Dinner 2.0

Am 9. Januar war es wieder Zeit für ein Ruhrpottfoodie-Dinner. Es war bereits das Zweite und ein Termin für das Dritte steht auch schon. Ich finde die Dinner super, jeder kocht was, jeder hilft hier und da mal und das Beste: Alle fotografieren das Essen, bevor gegessen wird. Das ist wunderbar. Man wird nicht schief angeschaut und vor allem: Der Tisch ist dekoriert, man muss das Essen echt nur auf dem Teller abfotografieren und so ist es nicht schon kalt, wenn man essen will. Verrückt, worüber man sich so freuen kann 🙂
Wir kochen meistens bei Elke weil sie ein tolles Esszimmer hat und die Küche auch nicht gerade klein ist. Wir haben zwar einen großen Esstisch aber unsere Küche ist kleiner als klein also mit 2 Leuten da drin wirds schon eng.
So nun aber mal ein wenig zu den Teilnehmern, bevor ich euch verrate, was es alles gab so kurz vor den Detox-Tagen.

Elke, die Gastgeberin, kocht und bloggt bei Herzstücks

Der, von Lars abgesehen, einzige andere männliche Vertreter unter den Bloggern ist Sascha von Leckermussessein und diesmal war neben Lars und mir auch Sabine da, die ihr auf mamagadallakocht.wordpress.com findet. Es gab insgesamt 4 Gänge die vor Ort zubereitet wurden.
Wir haben uns diesmal das Motto „asiatisch“ ausgesucht aber schon 100 Ideen, was das nächste Motto werden könnte. Das wird wohl kein Problem darstellen. Wir hatten den Nachtisch und ich muss sagen, was fällt einem spontan zu asiatischem Nachtisch ein? also uns erstmal nix, das war schon etwas schwierig.

Kommen wir zur Vorspeise.
Die kam von Elke und war sehr erfrischend, etwas scharf aber seeeehr lecker und ihr findet sie hier. Der perfekte Einstieg. Zu der Ananas-Minz Salsa gab es Currygarnelen. Ich bin ja nicht wirklich so ein großer Fisch-und-alles-was-aus-dem-Meer-kommt-Fan aber die passten wunderbar und waren auch wirklich sehr lecker. kein bisschen fischig und super gebraten. Ich denke, im Sommer werde ich das sicher das ein oder andere Mal machen.garnelen-salsa

Der  Zwischengang von Sascha, übrigens Hier zu finden 😉
Suppe, genannt Tom Kha Kung. Ich persönlich finde, dass sich Suppe hervorragend als Zwischengang eignet, ich esse ja eh keine großen Portionen und hab daher sogar fast meinen ganzen Nachtisch liegen lassen, nachdem ich mich der Hauptspeise leider schon ergeben musste. Also war die Suppe für mich genau richtig. Schön scharf aber nicht zu sehr, sodass man alle schmecken konnte und das hat sich gelohnt. Wenn ihr auf asiatisches Essen steht, solltet ihr das unbedingt mal ausprobieren. Den Schärfe-grad kann ja jeder für sich selber bestimmen. Auch die Garnelen in diesem Gang passten nicht nur sehr gut, sondern waren auch super lecker.Tom-Kha-Kung

Die Hauptspeise von Sabine, war ein Hähnchencurry mit Reis. Lars liebt Currys und könnte ständig Currys essen. Und meine Mama erst. Wenn es bei uns Curry gibt, sollten wir auf jeden Fall eine bis 10 Portionen für sie einplanen, wobei Lars meistens Gemüsecurry macht. Nach den ersten beiden Gängen gab es also ein farbliches sehr ansprechendes Hähnchencurry mit gerösteten Cachewkernen. Wow, das mache ich jetzt öfter. Da hab ich aber was verpasst. Die Cachews sind super lecker, geben dem Ganzen noch ein bisschen Biss und passen wirklich gut in das Essen.Gemüsecurry

Aber wie gesagt, da hat mein Magen leider schon geschwächelt.
Der ist einfach zu klein 🙁
Deswegen habe ich die Nachspeise auch nur Alibi-mäßig probiert, muss man ja, aber ich war mehr als gesättigt, das muss ich zugeben. Und ja ok, vielleicht habe ich bei der Zubereitung schon ein oder zweimal probiert, aber das war ja morgens. Die süßen Sushi-Rollen müssen nämlich etwas ziehen.
Wir haben 2 verschiedene Sushi-Rollen gemacht, eine mit Soße dazu und eine mit Korianderzucker dazu.Eigentlich ist es ziemlich einfach. Ihr macht Milchreis und fügt ein wenig was hinzu für den Geschmack und füllt den dann.süßes-sushi

Variante 1:

Kokos-Limetten Sushi gefüllt mit Honigmelone.

Hier haben wir die Milch durch Kokosmilch ersetzt und Limettensaft und Zeste zum Milchreis gegeben. Wir haben auch Reis für Milchreis und nicht Sushi-Reis benutzt. Das solltet ihr auch als erstes tun, da der Reis abkühlen muss. Am Ende könnt ihr noch ein paar Kokosflocken dazugeben und dann den Reis abkühlen lassen. Wir haben den Fehler gemacht, dass wir dem Internet geglaubt haben und da stand, der Reis müsste klebrig sein und so eine Risotto-ähnliche Konsistenz haben. Macht das nicht! dann kann man keine Sushi-Scheiben daraus schneiden. Lieber etwas weniger Flüssigkeit, dann wird das Sushi einfach besser. Wir mussten unsere Rollen ins Eisfach legen, damit wir die schneiden konnten. Das ist nicht wirklich optimal.
Breitet etwas Frischhaltefolie aus und verteilt den Reis in einem gleichen Quadrat auf der Folie, sodass aber links und rechts noch genug Rand ist, um die Rolle dann zuzudrehen. Dann kommt die in Streifen geschnittene Melone an den unteren Rand und die Rolle muss mit Hilfe der Folie gerollt werden. Zuerst klappt ihr dazu den Reis einmal übereinander, sodass die Melone in der Mitte verschwindet. Dann einmal festdrücken, und wenn ihr die Rolle weiter aufrollt, achtet darauf, dass es möglichst eng ist und ihr die Folie NICHT mit einrollt. Am Ende alles mit der Folie umwickeln, die Enden zu machen und ab in den Kühlschrank. Erst kurz vor dem Servieren in Scheiben schneiden und fertig.
Für den Koriander-Zucker Koriander hacken, mit Zucker und Limettensaft mischen. Fertig.

Variante 2:

Zimt-Sushi mit Pflaumenfüllung

Hier haben wir den Reis nur mit Milch und zusätzlich Zimt gemacht, Die Pflaumen nach dem Kleinschneiden mit etwas Zucker und Rotwein zum Ablöschen in einem Topf erhitzen und dann die Sushi-Rolle genauso füllen, wie bei Variante 1. Dazu gab es eine Soße aus Pflaumen, Zimt, Rotwein und Zucker. Das ist im Grunde fast das Selbe, wie die Füllung nur nochmal püriert und mit mehr Wein 🙂

Dazu gab es auch noch einen super genialen Eistee. Schwarzen Tee aufgießen und mit etwas Zucker abkühlen lassen. Ein Paar Mangos pürieren, dazugeben und noch einmal alles pürieren. Etwas Limettensaft dazugeben und dann abschmecken. Super einfach und lecker. Ich mags eh nicht so gerne sehr süß, dafür ist der Eistee perfekt. Im Sommer wohl noch besser als jetzt, aber es schmeckt trotzdem 😛
Es wär echt lecker, wobei es einfach schade ist, dass sie etwas zu matschig waren 🙁
Wie auch beim letzten Mal muss ich sagen, dass es ein toller Abend war, Sascha und Elke kannten wir schon vom letzten Treffen, Sascha war auch noch beim Foodbloggercamp Berlin dabei. Sabine kannten wir nicht, was aber definitiv kein Nachteil ist. Wenn man ein gemeinsames Hobby hat, dann ist es egal, ob man sich 2 Jahre oder 5 Minuten kennt 😉

Wir freuen uns schon auf das nächste Dinner und sind gespannt, auf welches Motto wir uns einigen werden 🙂

Vielleicht probiert ihr ja eins der Gerichte bis dahin mal aus 😉

Bis dann, Jana

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