Unsere Reise nach Münster zu Sasse und der „Zisela“ mit Lagerkorn

Heute haben wir eine ganze Menge für euch. Zum Einen berichten wir euch von unserem Event in Münster bei Sasse, von er Hafenkäserei haben wir euch ja bereits berichtet, zum Anderen gibt es ein leckeres Rezept für einen Cocktail mit Lagerkorn und on top gibt es auch noch ein Gewinnspiel. Nachdem ich eine ganze Weile in der Versenkung verschwunden bin, weil ich eine weiterer mündliche Masterprüfung zu bewältigen hatte, bin ich wieder back in Business und kann durchstarten. Zwar liegt die Masterarbeit noch vor mir, aber im Grunde ist das Gröbste für mich geschafft und ich kann mich wieder mehr dem Blog widmen, was mich sehr freut.

Habt ihr schon mal Lagerkorn getrunken oder gar davon gehört? Wir nicht, das müssen wir hier zugeben. Wir mischen unseren selbstgemachten Schnaps mit Korn aber sonst hatten wir noch nicht so viel mit Korn zu tun. Lagerkorn schmeckt für uns etwas wie Whiskey. Anders können wir es nicht beschreiben.

Fangen wir mal ganz vorne an. Sassekorn haben wir kennengelernt, als wir bei der Sommer im Pinnchen Aktion von Tine und Katti teilgenommen haben. Wir haben einen Nektarinenschnaps kreiert, gewonnen und einen Kakao und einen Holunderschnaps von Sasse gewonnen. Die waren wirklich super lecker und als wir dann noch den Amérie mit Chardonnay-Sekt probiert haben, waren wir komplett begeistert. Das ist wirklich das perfekte Sommergetränk. Als wir dann die Einladung nach Münster bekommen haben, mussten wir nicht lange überlegen und haben uns sehr gefreut, dabei zu sein.

Wie auch in der Hafenkäserei waren wir nicht alleine, sondern mit Ilona von nofastfoodtoday, Tine von Pottlecker, Tobi der Kuchenbäcker, Felix von Felixkochbook, Annemarie von Cupcakehome, Rebecca von Fraeuleinchen und Juli von Naschen mit der Erdbeerqueen unterwegs. Wie immer ist es schön, „alte“ Bloggerfreunde wiederzusehen und „neue“ kennenzulernen.

Wir sind mit Ilona zusammen nach Münster gefahren und haben da am Bahnhof die Anderen getroffen, bevor wir zu Sassekorn gefahren sind. Angefangen haben wir dann mit nem Gläschen Amérie und einer Stärkung in Form von Currywurst 🙂 Danach haben wir dann eine ganze Menge über Korn gelernt, angefangen bei der Sorte Korn (das Getreide), die genutzt wird. Sasse nutzt statt Weizen, der nach nichts schmeckt (wir durften das Korn direkt probieren) lieber Gerstenmalz, das einen eigenen, leckeren Geschmack hat. Das alleine macht aber auch noch keinen Lagerkorn aus. Worauf Sasse viel Wert legt, ist die 2-Fache Destillation, denn so gehen die meisten Fuselöle (ja, die heißen wirklich so) flöten 😉 Die will keiner in seinem Getränk haben, denn das sind die kleinen gemeinen „Gifte“, die Kopfschmerzen hervorrufen. Durch die Doppelte Destillation werden natürlich noch mehr von denen rausgefiltert und das Getränk dann noch „reiner“. Wie der Name aber schon vermuten lässt, ist die Lagerung besonders wichtig, denn wenn der Korn jetzt abgefüllt werden würde, dann wäre er durchsichtig und „normaler“ Korn. Durch die Lagerung in Holzfässern, oft alte, ausgemusterte Barrique-Fässer, bekommt er nicht nur seine bräunliche Farbe, sondern auch den etwas rauchigeren Geschmack, den auch Whiskey durch die Lagerung in Fässern bekommt.

Nachdem wir so viel Theorie gehört haben, durften wir tatsächlich unseren eigenen Lagerkorn mixen. Es gab 6 Korns zur Auswahl und nach einem gemeinsamen Tasting durfte dann jeder seinen eigenen kreieren. Wir haben aber nicht nur einen für uns, sondern auch einen für euch kreiert. Das Gewinnspiel dafür findet bei Instagram statt, also schnell rüber hüpfen 🙂 Danach ging es dann in eine schöne kleine Hütte im Wald, in der Cocktails gemischt wurden und wir vom Korn Ambassador Björn Bochinski mit leckeren Cocktails versorgt. Die Stimmung in der Jagdhütte in Kombination mit leckeren Cocktails war super und wir hatten wirklich einen tollen Tag. Der sollte da aber noch nicht vorbei sein, denn wir sind natürlich noch essen gegangen und zwar in Münster im Lilies. Das Besondere war auf jeden Fall, dass der Korn auch dabei war und der letzte Gang eine Käseplatte aus der Hafenkäserei war. Das hat alles ganz super zusammengepasst und an dieser Stelle noch mal ein dickes Danke an das Lilies, denn ich habe nicht nur trotz Allergien meine eigene Menükarte bekommen, sondern es wurde wirklich alles beachtet und meine Ausweichgänge waren mindestens so lecker, wie die richtigen 😉

Alles in allem hatten wir ein wunderbares Wochenende, mit viel Korn, Käse und Kollegen (aka Bloggern). Es war wirklich toll und deswegen haben wir euch einen leckeren Cocktail kreiert und verlosen auf Instagram eine Flasche von dem selbstgemischten Lagerkorn, also viel Erfolg 🙂 Zu guter Letzt sei gesagt, ich bin absolut kein Spezialist, finde es aber immer wieder interessant, wie Dinge hergestellt werden. Und auch, wenn der Lagerkorn für unseren Geschmack etwas zu kräftig ist, so lässt er sich dennoch gut in einem Cocktail unterbringen und gibt diesem im Gegensatz zu einem anderen Korn einen guten eigenen Geschmack.

Wir hatten bei Instagram nach einem passenden Namen gefragt und haben uns für „Zisela“ entscheiden, klingt wie ein Frauenname und erinnert an unsere Omas, die beide Gisela heißen/hießen. Was ein Zufall 😀 also stellen wir vor: den Ziesela.

Was ihr für den Lagerkorn-Cocktail braucht:

Zutaten für 2 Cocktails

  • 4 Pinnchen Lagerkorn
  • 4 Pinnchen Zitronensaft (ca 2-3 Zitronen)
  • 1 Pinnchen Erdbeersirup
  • 1 TL Ahornsirup
  • 4 Pinnchen Sekt (halbtrockenen würden wir empfehlen)
  • Eiswürfel

Wie ihr die 2 Lagerkorn-Cocktails zubereitet:

Zubereitung

  1. Zitronen auspressen, Lagerkorn, Sekt und Zitronensaft kalt stellen.
  2. Lagerkorn, Zitronensaft, Erdbeersirup und Ahornsirup in einem großen Gefäß mischen, umrühren und in die Gläser füllen.
  3. Mit Sekt auffüllen und Eiswürfel dazugeben. Vielleicht ein bisschen dekorieren und dann müsst ihr nur noch genießen.
  4. Wenn es zu sauer sein sollte (die Unterschiede bei Zitronen sind schon groß) dann könnt ihr entweder noch ein wenig Sekt draufkippen, oder aber etwas weniger Zitronensaft nehmen. Ich mag den Cocktail so sehr gerne, Lars ist er zu sauer. Ich liebe aber auch saure Weingummis 😛

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