*Werbung* Super käsiges Risotto mit Blumenkohl und Speck

Langsam aber sicher werden die Tage kürzer und das Wetter schlechter. Naja ok, wir haben auch Mitte Oktober, eigentlich ist das normal, aber nicht dieses Jahr in Deutschland. Da konnte ich am 6.10. ernsthaft in kurzer Hose im Garten sitzen. Jetzt wird es aber echt Herbst, grade hat es geregnet und n Pulli braucht man mittlerweile schon. Für uns heißt das vor allem 2 Sachen: wir fangen langsam mit Weihnachtsgebäck und Glühwein/Gin (wirklich langsam) an und zum anderen, dass es wieder anderes Essen gibt. Im Sommer essen wir gerne leicht und nicht immer warm. Im Winter und Herbst gibt es aber nix Schöneres, als Soulfood. Eintöpfe, Geschmortes und Wärmendes. Das braucht man in der kälteren Jahreszeit.

Deswegen gibt es heute ein Rezept für Risotto. Aber nicht irgendeins. Eins mit Topping. Und das hat sich gewaschen. Blumenkohl, Speck, Erbsen und Käse. Aber nicht einfach Parmesan. Klar, der ist immer lecker, wenn man den aber jedes Mal benutzt, dann schmeckt das Risotto leider jedes Mal gleich und wir finden, man muss auch mal was wagen. Wir essen in letzter Zeit echt viel Käse, da haben wir einen ähnlichen Geschmack. Es darf mal kräftiger sein und gerne über die üblichen Verdächtigen hinausgehen. Versteht uns nicht falsch. Cheddar ist mega gut und auch Gouda, Bonbel oder sowas ist bei uns oft zu finden. Aber momentan sind wir dabei, viele für uns neue Käsesorten auszuprobieren.

Daher auch der Käse für diesen Beitrag. Es ist der Alpenschatz von Alma. Wir fanden, dass ein Käse aus Heumilch mit Wacholder und Rosmarin richtig lecker klingt. Wie sich rausstellen sollte, ist das auch der Fall. Aber wen wundert es, bei unserer Vorliebe für Gin? Man kann die Rinde einfach mitessen und hat so neben dem Käse an sich auch noch die beiden Geschmäcker dabei und das macht den Geschmack noch spannender. Heumilchkäse klingt für mich im ersten Moment nach Allergie (wegen Heuschnupfen…), aber es ist die Bezeichnung für eine Art von Mich, die entsteht, weil die Kühe Heu, Kräuter und Getreideschrot zu futtern bekommen. Nicht viele Bauern haben sich dieser Heumilch verschrieben, aber in Vorarlberg, da wo der Alpenschatz auch herkommt, ist es Tradition. Der österreichische Käse ist wirklich anders, als andere Käse, die wir kennen und vor allem die Tatsache, dass man die Rinde mitessen kann, ist super.

Als wir den Käse probiert haben, hatten wir direkt ein Risotto im Kopf. Wir wollten es wie gesagt mal mit einem anderen Käse als Parmesan ausprobieren und die Cremigkeit vom Alpenschatz ist wirklich gut geeignet für Risotto (oder ein Käsebrot). Also, wenn ihr auch Lust auf Soulfood mit Käse habt, dann ran an den Speck und zaubert euch ein leckeres Risotto 🙂

Das braucht ihr für das Risotto mit Alpenschatz:

  • 250g Risotto
  • 2 kleine weiße Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 100ml Weißwein (wir haben Riesling genommen)
  • 700ml Gemüsebrühe
  • 100g -150g Alpenschatz von Alma
  • Blumenkohl
  • 4 Scheiben Speck
  • 1TL Paprikapulver (Falls möglich geräuchertes Paprikapulver)
  • 1 handvoll Erbsen
  • 1 Stück Butter
  • 1/2 Zitrone
  • Olivenöl/Salz/Pfeffer

So bereitet ihr das Risotto mit Alpenschatz zu:

  1. Schneidet die Zwiebel und den Knoblauch in feine Würfel und schwitzt beides in etwas Olivenöl an. Gebt währenddessen die Brühe in einen Topf und erhitzt sie, weil warme Brühe die Zubereitung beschleunigt. Schneidet außerdem den Speck in Streifen, eine weitere Zwiebel grob und teilt den Blumenkohl in kleine Röschen. Gebt den Reis zu den Zwiebeln und dem Knoblauch und schwitzt ihn etwas an. Löscht die Mischung mit dem Weißwein ab und lasst den Weißwein auf 1/3 einreduzieren.
  2. Gebt anschließend eine Suppenkelle Brühe hinzu und rührt so lange, bis die Flüssigkeit fast komplett verschwunden ist. Kippt nun eine weitere Kelle Brühe hinzu und wiederholt das, bis der Reis gar ist. Kurz bevor der Reis gar ist, gebt ihr den Speck, die Zwiebel und den Blumenkohl mit etwas Olivenöl in eine Pfanne und röstet alles 4-5 Minuten an. Stellt die Temperatur etwas runter, wenn der Speck knusprig ist und gebt das Paprikapulver sowie etwas Salz hinzu.
  3. Zum Schluss reibt ihr noch etwa 70g Käse in das Risotto, würzt es mit Salz und Zitronensaft und rührt noch eine Flocke kalte Butter und die Erbsen hineinRichtet das Risotto nun auf dem Teller an, toppt es mit etwas von der Mischung aus der Pfanne und reibt noch etwas Käse drauf.

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