*Werbung* Kleines Familien-Foodblogger-Event bei Leckerwerden – Die Kochschule in Essen

Letztes Jahr haben wir Patty von Leckerwerden, eine Kochschule in Essen, auf einem Event kennengelernt. Er ist Koch und betreibt seit einigen Jahren das Leckerwerden in Essen Werden zusammen mit seiner Frau Steffi. Die beiden sind wirklich ein tolles Paar und ergänzen sich super. Die Liebe zum Essen verbindet eben 😉

Auf besagtem Event haben wir uns so super mit Patty verstanden, dass wir mal ansatzweise darüber geredet haben, mal ein Event mit Foodbloggern in der Kochschule zu starten. Ihr kennt das sicher, solche Ideen hat man 100 Mal mit einem Glas Wein intus und zu 99% kümmert sich mindestens eine Partei nie wieder darum. Aber nicht bei uns. nWir hatten Lust drauf und Patty ebenso, da er nur leider bis zum Ende des Jahres ausgebucht war, haben wir unser Treffen auf Anfang 2018 datiert und uns mal ganz entspannt in der Kochschule getroffen uns alles besprochen. Danach ging es um die Auswahl der Blogger und da Patty für Regionalität steht, fanden wir es wichtig, dass die Blogger nicht von so weit weg kommen. Also fand das Event im Endeffekt mit Katti, Tine, Julius und uns statt.

Die Idee war also, mal was neues zu probieren. Abschnitte von Tieren, die man entweder kaum kennt, weil die Deutschen sie eher zu Wurst verarbeiten, oder weil es ekelig klingt (Zunge oder Nierenzapfen zum Beispiel) oder weil man es zwar schonmal gehört, aber nicht gegessen hat. Das alleine finden wir schon cool, weil es mal was anderes ist als immer die gleichen einfallslosen Gerichte, mit dem gleichen Fleischstücken zuzubereiten. Fleisch alleine macht ja kein Essen aus, also hatten wir uns überlegt, vor dem Kochen an sich erstmal zu Feld zu fahren und dort ein wenig Gemüse zu ernten, welches wir dann verarbeiten können. Leider ist der Sommer unglaublich trocken, was sich auch negativ auf die Ernte auswirkt. Wir hatten aber trotzdem Glück und konnten einiges ernten.An dieser Stelle möchte ich einmal erwähnen, dass mir die Bauern dieses Jahr wirklich Leid tun, das wird sicher nicht ganz einfach.

Am Sonntag, den 22.7. war es dann soweit und wir haben uns schon total darauf gefreut. Wir haben uns um 14 Uhr getroffen und nachdem Patty und Steffi sich dann offiziell vorgestellt haben, ging es ab zum Feld, wo wir Rote Beete, Zucchini, Erbsen und Bohnen gepflückt haben. Fenchel hatten die beiden schon bereitgelegt, genau wie das Gemüse für die Brühe, in der die Zunge während wir auf dem Feld waren, gegart ist.  Natürlich gab es erstmal ein Glas Prosecco für alle Nicht-Autofahrer und Nicht-Schwangeren, für die es Prisecco gab, der natürlich alkoholfrei war. Dann wurden Aufgaben verteilt und jeder musste (ich würde vielleicht doch eher sagen durfte) schnippeln, panieren, abzupfen, braten, oder, oder, oder. Das finde ich persönlich immer am schönsten. Klar, wir sind alle keine Köche, aber wir haben ja Spaß daran und deswegen haben wir ja die Blogs. Wenn wir bei solchen Events mitmachen können, ist es immer umso schöner:) Wir haben, soweit es geht, alles schon vorbereitet, damit wir die Gänge entspannt essen können. Das Fleisch wurde dann frisch zubereitet und so kamen alle Gerichte warm auf den Teller :)Vorbereitung ist alles.

Angefangen haben wir also mit Zweierlei vom Kalb. Zunge und Bries. Klingt im ersten Moment nicht so lecker, aber vom Namen sollte man sich echt nicht abschrecken lassen. Dazu gab es junge Erbsen und Pilze und es war ein super leckerer Einstieg. Zunge und Bries waren total lecker paniert und vielleicht verraten wir euch bei Zeiten nochmal die Panade 😉

Danach ging es weiter mit Onglet, Kachelfleisch und Secreto vom Grill mit Zucchini und Bohnen. Normalerweise mag ich nicht so gerne Zucchini aber mit den Bohnen war es echt lecker. Onglet oder Hanging Tender oder Nierenzapfen kannten wir schon und mögen wir auch. Kennt ihr diese Videos, wo Leute Wörter in verschiedenen Sprachen aussprechen und Deutsch immer ekelig klingt? Das ist hier auch der Fall. Nierenzapfen ist echt kein schönes Wort und es ist KEINE Innerei. Es ist total lecker und so wie das Kachelfleisch und Secreto einfach nur unterschätzte Stücke, die bei den Abschnitten in Deutschland oft vergessen werden. Nur Fleisch geht aber auch nicht, also gab es noch Fisch. Heilbutt. Den verbloggen wir euch heute. Aber  vorher noch ein kleines Fazit
Wir hatten einen wunderbaren Tag mit Patty, Steffi, Tine, Katti und Julius. Das Essen war super lecker und es hat uns wirklich sehr viel Spaß gemacht. Die Atmosphäre war großartig und so richtig schön familiär, das hätte nicht besser laufen können. Am Ende möchten wir euch noch einmal den Mittagstisch Freitag und Samstag beim Patty empfehlen. Da ist für jeden was dabei, gekocht wird direkt vor den Augen der Gäste und es ist einfach super lecker. Außerdem sind wir uns sicher, dass die Kochkurse auch klasse sein werden auch wenn wir noch keinen „offiziellen“ mitgemacht haben. Es wird aber sicher kaum einen Unterscheid zu unserem Event geben und ihr werdet es nicht bereuen.

 

Was ihr für Fisch mit Rote Beete-Sellerie-Kartoffel-Creme braucht:

Ingredients

  • 4 Filets von eurem Lieblingsfisch
  • 2 Rote Beete
  • 1/2 Knolle Sellerie
  • 200g mehlig kochende Kartoffeln
  • 50ml Olivenöl plus Olivenöl zum Braten
  • 150g Butter (und noch einen Stich extra)
  • Salz und Pfeffer und eventuell Fischgewürz
  • Muskatnuss
  • Zitrone

Wie ihr den Fisch zubereitet:

Directions

  1. Zuerst solltet ihr den Backofen vorheizen auf 160°C Umluft. Dann eine Auflaufform mit Alufolie auslegen, das Gemüse kleinschneiden und in die Auflaufform geben. Mit dem Olivenöl und Gewürzen vermischen und ca 45 Minuten garen.
  2. Wenn das Gemüse fertig ist, könnt ihr es mit der Butter pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Währenddessen schon einmal die Pfanne für den Fisch auf mittlere Hitze vorheizen.
  3. Den Fisch salzen und pfeffern und dann mit der Hautseite zuerst in die Pfanne geben. Ca. 3 Minuten anbraten, wenden und die Butter hinzugeben. Die sollte langsam schäumen und mit der Butter begießt ihr dann immer wieder den Fisch. Herd ausmachen, ca 3 Minuten nachgaren lassen und dann servieren. Zusammen mit der Creme aus roter Beete, Sellerie und Kartoffeln.

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Julius
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Es war wirklich ein heißer und schöner Tag. Außerdem habe ich viel gelernt und war sehr angetan von Patty und seiner tollen Kochschule 🙂