Martinsbrezel

Martinsbrezeln

Heißen diese schönen Brezel mit Hagelzucker, die man die Wochen vor St. Martin bekommt auch Martinsbrezeln oder habt ihr einen anderen Namen dafür? Für mich nur logisch die Namensgebung, da es ja um St. Martin und das Brot brechen geht.

Ich arbeite momentan bei einem Bäcker und habe mich mal auf der Arbeit inspirieren lassen. Stutenkerle sind natürlich auch ziemlich cool, aber ich habe keine Pfeifen bekommen, sonst hätten sie sich dazu gesellt. Aber ein Stutenkerl ohne Pfeife? Das wär ja wie Captain America ohne Schild. Nee nee, und irgendwie muss ich sagen, auch, wenn es keinen Einfluss auf den Geschmack hat, aber ich mag die Brezelform lieber 😀 Ist bei Laugen-Gebäck auch so. Verrückt, Aber so ist das nun mal.

Gerne hätte ich euch das Rezept auch schon eher zur Verfügung gestellt, aber der erste Versuch hat super geklappt und der 2. leider gar nicht. Die waren doof und so musste ich nochmal experimentieren. Das ist ja irgendwie das einzig Doofe beim Backen. Beim Kochen kann man nachwürzen und fast alles noch retten. Hat man einen Teig, der gebacken werden muss, ist es ab dem Moment vorbei, wo der Teig geformt im Ofen landet. Schmeckts scheiße, dann ist das leider so und man kann nix mehr machen, außer alles in Schokolade zu ertränken aber das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Manchmal nervt es mich so sehr, dass ich aufgeben will, weil ich es hasse, Essen wegzuwerfen. Nur wenn es echt nicht schmeckt, oder Kuchen wie Rührei oder solche Sachen, dann geht es nicht anders. Ich habe den Teig aber ein 3. Mal ausprobiert und aus den Versuchen 1 und 2 gelernt und siehe da, es klappte, kurz bevor ich fast aufgegeben hätte (ich dachte mir, dass das mein letzter Versuch sein sollte). Jetzt sind die Martinsbrezeln aber lecker geworden und da sie gar nicht so aufwendig und vor allem echt günstig sind (ich gehe davon aus, dass man Mehl, Zucker, Salz und Öl zu hause hat, also im Grunde nur Quark und Hagelzucker besorgen muss) kann ich nur empfehlen, die mal auszuprobieren.

Was ihr für ca. 8 Martinsbrezeln braucht:

Zutaten

  • 250g Quark
  • 75ml Öl
  • 75ml Milch
  • 220g Zucker
  • eine Prise Salz
  • ca 500g Mehl
  • 1/2 p Backpulver
  • etwas VanilleZucker oder Paste
  • 1 Eigelb und etwas Milch
  • Hagelzucker

Wie ihr die Martinsbrezeln zubereitet:

Directions

  1. In der Schüssel für die Küchenmaschine oder einer Rührschüssel Quark, Öl, Milch und Zucker verrühren, bis es eine Masse wird.
  2. in einer anderen Schüssel 475g Mehl, das Backpulver und Salz mischen. Das restliche Mehl braucht ihr danach noch zum Kneten.
  3. Die Mehlmischung zu der Quarkmischung geben, Vanillezucker oder paste dazugeben und in der Maschine oder mit Knethaken verrühren, bis ihr einen glatten Teig habt.
  4. Bei unserer Küchenmaschine ist der Teig dann noch sehr klebrig und muss so oder so noch mit den Händen geknetet werden. Das liebt Teig nämlich und ohne dem geht nix. Also holt ihr den Teig aus der Schüssel, gebt ein wenig Mehl hinzu und knetet ihn auf der Arbeitsfläche so lange, bis er nur noch ganz wenig klebt. Dann wickelt ihn in Frischhaltefolie ein und lasst ihn ca 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
  5. Nach der Stunde heizt ihr den Backofen auf 220°Ober-Unterhitze vor und holt den Teig raus, schneidet Scheiben ab und rollt diese Scheiben zu langen Würstchen. Legt euch ein Backblech mit Backpapier bereit und hebt die Wurst rüber und formt eine Martinsbrezel daraus. Ich mache so 4 Brezeln auf ein Blech. Dann mischt ihr das Eigelb mit etwas Milch und bepinselt die Brezeln.
  6. Jetzt müssen sie nur noch für ca 10-15 Minuten in den Ofen und das wars. Direkt nach dem Rausholen noch einmal bepinseln und sofort den Hagelzucker drauf verteilen, auskühlen lassen und fertig 🙂

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