*Werbung* Schokoguglhupf mit schwarzem Tee

Leute, heute wird mit Tee gebacken. Hab ich vorher noch nie gemacht muss ich zugeben, aber das Ergebnis ist so gut geworden, da wird euer Guglherz sicher auch höher schlagen. Auf die Idee mit dem Tee kam ich aber zugegebenermaßen nicht einfach so. Vor ein paar Wochen wurden wir nämlich von Teegschwender eingeladen. Jana konnte leider nicht, was aber kein Problem war, weil so mehr für mich blieb 😉

In Meckenheim, wo die Zentrale von TeeGschwendner niedergelassen ist, hat uns Daniel Mack, der von Beruf Teataster bei TeeGschwendner ist, viel zur Teeernte, Teeherstellung und zu TeeGschwendner selbst erzählt. Für mich super spannend, da ich vorher so gut wie nichts zu dem Thema wusste. Ich trinke super gerne Tee, habe mich aber nie wirklich mit Hintergrundinfos beschäftigt, weshalb ich echt viel mitnehmen konnte. Um es für euch aber schön übersichtlich zu halten, liste ich euch hier die 3 für mich spannendsten Punkte auf:

  1. Das erste Geschäft von TeeGschwendner musste nach einem Jahr schließen, da zu wenig Umsatz erzielt wurde. Der Grund war wohl die Lage, aber das steht dem heutigen Erfolg nicht im Weg. In Deutschland gibt es mittlerweile knapp 125 TeeGschwendner Geschäfte, die 350 verschiedene Teesorten anbieten. Ich würde sagen, sie haben sich gut erholt 😉
  2. Im Jahr werden etwa 5,5 Millionen Tonnen Schwarz- bzw. Grüntee hergestellt und 98% davon werden davon in Teebeuteln verarbeitet. Lediglich 2% werden also als loser Tee verarbeitet. Empfohlen wird in jedem Fall losen Tee zu kaufen, da man so genau sehen kann, was im Tee landet. Im Beutel bleibt der Inhalt unichtbar.
  3. In der Zentrale von Teegschwender gibt es keinen Kaffeeautomaten. Alle Mitarbeiter trinken Tee und es gibt ausreichend Teestationen, an denen sich die Mitarbeiter bedienen können. Es gibt sogar eine Teeteria anstelle einer Cafeteria 😀

Nach dem Vortrag und der Besichtigung der Produktion ging es dann ans Eingemachte. Ein Teetasting durch eine kleine Auswahl von Grün- und Schwarztees. Es ist wirklich spannend, wie unterschiedlich Teesorten schmecken können und was für Preisunterschiede es gibt. Nun wollte ich aber keinen Tee verbloggen, weil das wohl etwas langweilig werden würde. Deshalb habe ich wie gesagt diesen leckeren Schokoguglhupf für euch. Der Schwarztee passt super zum schokoladigen Geschmack und die Nüsse bringen eine schöne Textur mit. Außerdem braucht ihr für die Glasur nicht mal einen Herd, sondern könnt sie ganz easy in einer Schüssel anrühren. Das haben wir bei ZuckerZimtundLiebe gesehen und direkt mal übernommen. Habt ihr schon mal mit Tee gekocht oder gebacken?

Das braucht ihr für den Schokoguglhupf mit schwarzem Tee:

  • 200ml sehr stark gekochten schwarzen Tee
  • 250g Butter + etwas für die Guglform
  • 200g brauner Zucker
  • 1TL Zimt
  • 4 Eier, Größe M
  • 200g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1,5EL Kakao
  • 100g grob gehackte Haselnüsse

Glasur

  • 125g Puderzucker
  • 2-3EL Backkakaopulver
  • 2-4EL starker schwarzer Tee

So bereitet ihr den Schokoguglhupf mit schwarzem Tee zu:

  1. Heizt den Backofen auf 170Grad Umluft vor und fettet eine Guglhupfform mit etwas Butter ein.
  2. Mixt die weiche Butter mit dem Zimt und dem Zucker für 5 Minuten in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät. Gebt anschließend ein Ei nach dem anderen dazu und arbeitet es jeweils etwa 30 Sekunden ein. Schüttet nun noch 180ml vom schwarzen Tee hinzu und rührt weiter.
  3. Mischt in einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, und Kakao und rührt die Mischung nach und nach in die Eiermischung ein. Schüttet zum Schluss noch die Nüsse rein, rührt noch einmal durch und kippt die Mischung in die Guglform. Der Kuchen braucht nun etwa 60 Minuten im Ofen. Da aber jeder Ofen anders tickt, empfehlen wir immer den Stäbchentest.
  4. Für die Glasur siebt ihr den Puderzucker und den Kakao in eine Schüssel und rührt die Mischung mit dem schwarzen Tee an. Gebt so viel Tee dazu, bis ihr die Konsistenz erreicht habt, die ihr haben wollt.
  5. Holt den Kuchen aus dem Ofen, lasst in 30 Minuten in der Form auskühlen, stürzt ihn, pinselt ihn Rundrum mit etwas schwarzem Tee ein und lasst ihn nochmal 60 Minuten auskühlen. Löffelt anschließend die Glasur drüber und toppt den Schokoguglhupf nach Bedarf noch mit ein paar Nüssen.

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Julius
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Ahhhhhhh, es war Schwarzer Tee. Durch euer Ratespiel habe ich mich animiert gefühlt einen Schokokuchen mit Sauerkraut (meine Antwort) zu backen 🙂 Da ist der Tee auf jeden Fall glaube ich außergewöhnlicher.

Liebe Grüße

Mo
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OK, mit schwarzem Tee habe ich das auch noch nicht gemacht 🙂 Halte ich auf jeden Fall für eine interessante Idee!

Liebe Grüße

Mo